Usumu gestartet

Pfuh, was lange währt wird endlich gut.

Ich habe heute endlich mein Projekt zu SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Usability gestartet.
Es wartet eine Menge Content darauf veröffentlicht zu werden.
Den Anfang werden Auszüge meiner Diplomarbeit zum Thema Usability machen, wahrscheinlich in mehrere verdauliche Happen unterteilt, nicht dass sich einer überrumpelt und von einer Textwand erschlagen fühlt.

Neues demnächst also auch auf www.usumu.de

Gute Nacht!

Begegnung der dritten Art

Als ich heute meine Sommerreifen habe montieren lassen bin ich mit den Kids zum Bäcker um die Wartezeit zu überbrücken.
Als wir dann da rumsaßen und die Kids an ihrem Butterhörnchen knabberten kam ein Mann in die Bäckerei und wir wurden Zeugen folgenden Gesprächs:

Bäckerin: „Bitteschön?“
Kunde: „Dankeschön.“
Bäckerin: „Bitte?“
Kunde: „Danke.“

Danach verließ er den Laden wieder ohne etwas gekauft zu haben.
Und ich dachte ich wäre seltsam…

Pokenimpfung

Nein das ist kein Schreibfehler. Die neue Seuche sind tatsächlich die Poken. Ein Poken ist quasi die Visitenkarte 2.0. Sie kommt daher in Form eines Pandas einer Biene oder sonst einer knuffeligen Kuschelfigur wie das einäugige Skelett aus dem All. Darauf speichert man dann seine Daten. Technisch wahrscheinlich eher nur eine ID, die dann auf der Pokenwebseite mit dem entsprechenden Profil verknüpft ist. Der Clou dabei ist, dass man mit diesem Ding ganz easy die Kontaktdaten austauschen kann. Einfach die beiden Poken zusammenhalten und tata wie von Geisterhand werden die Daten übertragen. Daheim am PC kann man dann das Ding ganz einfach an den PC anschließen und hat die Daten der bis zu 64 Tauschpartner (bis zur nächsten Synchro) zur Hand.

Ich stell mir das schon richtig schön vor, wenn in der Disse (Disco) eine Dorfschönheit ihren Poken zückt und damit vor Ihren uninformierten Freundinnen prahlt. Wenn man sich jetzt unauffällig im Vorbeigehen an der Hübschen reibt, hat man neben dem lustigen Kitzeln im Bauch auch gleich die Telefonnummer. Praktisch eigentlich…

Ich glaube es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Evolutionsstufe dieses Gimmicks auf dem Markt ist. Das Pokegotchi! Wenn es nicht regelmässig mit neuen Kontakten gefüttert wird bekundet es automatisch über Twitter seinen Unmut und teilt aller Welt mit, was Herrchen doch für ein ungeselliger Stubenhocker ist.

Es lebe die digitale Welt!

Unglückliche Kombination

Heute ist Girlsday.

Ein Tag an dem Mädels mal in die traditionellen Männerdomänen reinschnuppern dürfen sollen. Da in diesen Berufszweigen Frauen ja per Definition unterrepresäntiert sind, dürften die meisten Vorstellungen von Männern geleitet sein, die speziell diesen Tag nutzen und sich darüber Gedanken machen sollen, wie Sie die Mädels für Ihren Job begeistern können.

Heute ist ausserdem der Tag des Bieres.

Ich frage mich wo der durchschnittliche Mann an eben diesem Girlsday dann wohl eher mit seinen Gedanken ist…

Prost!

5 Tipps, die beim Autokauf Geld sparen

Mit der Abwrackprämie und der gegenwärtigen Krise der Automobilbranche lassen sich richtig gute Schnäppchen machen. Auch ich habe mich für die Nutzung der Prämie entschieden, und beim Kauf einiges richtig aber auch vieles falsch gemacht, was ich im nachhinein besser machen könnte. Was ich dabei gelernt habe und wie auch Du davon beim nächsten Autokauf profitieren kannst, habe ich in 5 Tipps zusammengefasst.

Die folgenden 5 Tipps zum Autokauf helfen Dir, noch mehr Rabatte aus den Verkäufern heraus zu kitzeln.

  1. Erwähne niemals das eigene Budget direkt am Anfang
  2. Wenn der Verkäufer Dich fragt, wie hoch dein Budget ist, antworte mit einer Gegenfrage und frage was er Dir preislich anbieten kann. Das eigene Maximalbudget ist, sobald es einmal erwähnt wurde, zu schnell Hauptgegenstand der Verhandlung.

  3. Informiere Dich über den Markt
  4. Das sollte an für sich selbsterklärend sein. Je mehr Du über den Markt weißt, durch Internetautomobilbörsen und Angebote von Händlern vor Ort, um so eher bekommst Du ein Gespür dafür, was möglich ist. Es wirkt auch Wunder, wenn Du vor Ort sagen kannst, Händler X in Y hat mir für einen vergleichbaren Wagen ein Angebot gemacht, dass Z Euro billiger ist.

  5. Bestehe auf Zusatzleistungen
  6. Während der Verhandlung kannst Du den Wert des Wagens aufwerten, indem Du zum Beispiel eine 8-fach Bereifung, oder kostenfreie Lagerung der Saisonreifen aushandelst.

  7. Erwähne die Abwrackprämie nicht
  8. Viele Händler haben das Gefühl den Preis nicht weiter drücken zu müssen, wenn Sie wissen, dass Du sowieso noch 2500€ vom Staat bekommst. Frage bei den Verhandlungen einfach nach einem Neu bzw. Jahreswagen ohne die Abwrackprämie zu erwähnen. So lassen sich meistens bessere Konditionen aushandeln.

  9. Sei geduldig
  10. Der Automobilbranche geht es richtig schlecht. Ich habe noch Tage nach unserem eigentlichen Kauf von anderen Händlern bekommen, die sich gegenseitig immer noch unterboten haben. Da bisher nur 150.000 der 600.000 Anträge eingegangen sind, kann sich hier warten durchaus lohnen.

Ein Beispielhafter Ablauf beim Autokauf könnte unter Beherzigung der Tipps so aussehen:

Kunde: Ich interessiere mich für einen Jahreswagen des Modells Superflitz.

Verkäufer: Ausgezeichnet, ich habe ein schönes Exemplar hier in silberpink mit 107PS für 17.304€.

Kunde: Das klingt ja interessant, aber preislich bin ich noch nicht überzeugt, ich habe beim Autohaus Wuchernix ein Angebot für ein ähnlich ausgestattetes Fahrzeug für 14.850€ vorliegen.

Verkäufer: Hmm, da muss ich gerade mal mit meinem Chef sprechen – verschwindet hinter einer Glaswand, tut so als würde er mit seinem Chef reden und kommt nach 3 Minuten wieder raus – also, mein Chef sagt, dass wir für Sie eine Ausnahme machen können, und bieten Ihnen den Wagen für glatt 15.000€ an.

Kunde: Das ist ja immer noch höher als bei der Konkurrenz. Können Sie denn sonst nichts machen? Wie sieht es denn mit Winterreifen aus?

Verkäufer: Ja ich denke die kann ich Ihnen noch drauf legen.

Kunde: Prima. Jetzt ist nur noch das Problem, dass ich silberpink nicht ausstehen kann und eigentlich auch nur 12.000€ an Budget eingeplant habe. Der Wagen gefällt mir sonst aber sehr gut, können wir uns vielleicht in der Mitte treffen?

Verkäufer: Überlegt kurz – Unter 14.000€ kann ich wirklich nicht gehen.

Kunde: Da muss ich nochmal in mich gehen. Was können Sie mir denn noch eingestehen, wenn ich Bar zahle?

So lassen sich durch geschicktes Vorgehen doch noch ein paar Prozente mehr aus den meisten Verkäufern locken und am Ende steht ja noch die Prämie.

Für den nächsten Autokauf wünsche Ich Dir viel Erfolg und ein gutes Händchen 🙂

Die eigene Beerdigung planen

Eine seltsame Vorstellung irgendwie.

Nein ich bin nicht krank und habe auch nicht vor in naher Zukunft aus dem Leben zu scheiden.

Ich meine auch nicht den Vorgang an sich, ein Grab bestellen, für Blumen sorgen, den Stein aussuchen oder ähnliches. Nein. Es geht mir um die Leute die dort sein werden. Die sich an mich erinnern werden und eine Rede über mein Leben halten werden. Was dort über mich gesagt wird, darauf kann ich heute Einfluss nehmen. Wer mich wie als Person im Gedächtnis behält – ob ich freundlich und angenehm war, oder ob ich schwierig im Umgang und unzuverlässig war, das kann ich beeinflussen. Jeden Tag.

Vor 2 Tagen ist der Vater einer meiner besten Freunde gestorben. Ich weiß schon heute, dass auf der Beerdigung mehr als 100 Menschen sein werden*, die ihn alle in positiver Erinnerung haben werden.

In diesem letzten Moment wird erst klar, welche Auswirkungen das eigene Tun und Handeln auf andere hat.

Auch ich werde da sein, um auf Wiedersehen zu sagen, zu einem Menschen, der etwas in meinem Leben bewirkt hat.

*Nachtrag:
Tatsächlich waren weit über 1000 Menschen auf der Beerdigung und trauerten um einen ganz besonderen Menschen.

Wie BabyOne die Kunden vergrault

Heute waren wir bei BabyOne in Mainaschaff.
Wir wollten einen Kindersitz kaufen, da Ronja langsam dem Maxi Cosi entwächst.

Wir hatten eine ziemlich klare Vorstellung von dem was wir wollten – einen Sitz der „mitwächst“, damit wir in Kürze für unsere größere Tochter Mia nicht erneut einen Sitz kaufen müssten.
Die Auswahl in diesem Segment schränkte sich auf einen Sitz ein, da wir aber inzwischen etwas fachkundig auf diesem Gebiet sind, und der Verkäufer unsere Vorabrecherchen bestätigte, haben wir uns dann entschieden den Sitz zu nehmen. Toll war auch, dass wir den Sitz kurz in unserem Auto zur Probe verbauen konnten.

Als wir dann zur Kasse kamen folgte die große Ernüchterung. Eine Schlange von ca. 30 Leuten hatte sich aufgebaut. Bei einer durchschnittlichen Kassierdauer von 1 Minute hieß es also erstmal eine halbe Stunde warten. Während der Wartezeit offenbarte sich auch der Grund für diesen Andrang – es gab eine Aktion! 20€ geschenkt ab einem Einkaufswert von 50€, also bis zu 40%. Nett.

Kurz bei einem wichtig aussehenden Mitarbeiter nachgefragt ob es denn möglich wäre eine weitere Kasse zu öffnen, worauf die Antwort kam, dass doch schon 2 Kassen offen seien. Naja – zum einen waren zwar zwei Damen an der Kasse, die arbeiteten aber seriell und nicht parallel. Die erste nahm die Waren entgegen, entfernte Preisschilder und arrangierte die Waren schön auf der Theke und schob sie dann zu Ihrer Kollegin, die dann abkassierte. Unverständlich, zumal eine zweite Kasseneinheit existierte. Davon abgesehen kann es ja durchaus Sinn machen eine zweite (eigentlich dritte) Kasse zu eröffnen,  gerade wenn ich weiß, dass für diesen Tag eine Aktion geplant war. Aber die Kunden sind ja schon geduldig…

Als ich dann endlich an der Reihe war – die Kids warteten mit Mama schon vor der Kasse – kam die nächste Überraschung. Die 20€ Nachlass gibt es nur, wenn man im Besitz eines Gutscheins ist. Da ich so einen nicht besaß fragte ich natürlich wo man den bekomme, und ob es nicht möglich sei, die 20€ anderweitig zu verrechnen. Bei einem Einkaufswert von 200€ sind 10% ja durchaus im Bereich des verhandelbaren. Die Antwort kam schnell, aber überraschend. Die Aktion sei nur für ausgewählte Kunden und normale Kunden schauen halt dumm aus der Wäsche. Puh, das muss ich erstmal verdauen. Ich bin also nicht nur Kunde zweiter Klasse sondern bekomme nichtmal 10% auf meinen Einkauf, wo andere 40% bekommen. Das sitzt. Dann kaufe ich hier eben nichts mehr. Hab ja nur 2 Kinder, die im Laufe ihres Lebens nicht nur einen weiteren Kindersitz benötigen sondern sicher auch noch das eine oder andere Kleidungsstück, Schnuller, Trinkflaschen etc.

Eben noch kurz im Internet geschaut. Amazon bietet den gleichen Sitz für 150€ an – ohne Schlange und Versandkosten frei. Da spar ich mir sogar den Sprit zum Laden. Und da wundern sich manche Leute warum das Geschäft im Einzelhandel gegenüber dem Internet rückläufig ist…

Ein neuer Beginn

Ja, was soll ich sagen…

Ich wage es erneut!
Ich schreibe den Blog.

Ich will meine Ideen teilen, meine Gedanken niederbringen, Fotos meiner Kinder und Katzen posten und all das machen, was so einen Blog eben ausmacht.

Vor allem aber will ich es einfach tun, weil ich es kann.

Und so beginnt es nun…

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